Diagnostik des Fußes
Der Fuß – die untere Basis, die uns den aufrechten Gang erst ermöglicht

Unsere Füße (lat. pedes) tragen uns durch das Leben. Auf ihnen lastet unser gesamtes Körpergewicht und die Belastungen, die ein Fuß im Laufe unseres Lebens stemmen muss sind enorm. So tragen die Füße nicht nur unser Gewicht, sie tragen es auch in alle Richtungen und sogar nach oben oder nach unten. Trotzdem gehören die Füße noch immer zu den am häufigsten vernachlässigten Körperteilen. Die meisten Menschen achten erst auf ihre Füße, wenn sich Probleme durch Schmerzen oder Bewegungsunfähigkeit ankündigen.

Unsere Füße bestehen jeweils aus den Zehen (Digitis pedis),  dem Mittelfuß (Metatarsus) und der Fußwurzel (Tarsus). Eine weitere Unterteilung erhält der Mittelfuß durch den Ballen, die Sohle, die Ferse, den Spann und den Rist. Besonders der knöcherne Aufbau der Füße ist sehr komplex, ca. ein Viertel aller Knochen im menschlichen Körper sind in den Füßen zu finden. Die Skelette der Füße sind nach anatomischen Merkmalen benannt, wie man an der korrekten medizinischen Bezeichnung der Knochen gut erkennen kann, und wird unterteilt in Fußwurzel (Ossa tarsi), Mittelfuß (Ossa metatarsi) und Zehenknochen (Ossa digiti pedis).

Treten an den Füßen Schmerzen, Bewegungsblockaden oder Deformitäten auf, wird der betroffene Patient durch diese Probleme und die große Bedeutung der Füße im Alltag stark eingeschränkt. Zur Diagnostik und Behandlung stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Viele Erkrankungen an den Füßen lassen sich durch konservative Therapien behandeln. Unter einer konservativen Behandlung versteht man nicht-operative Behandlungen, im Bereich des Fußes sind das beispielsweise Krankengymnastik, Schuheinlagen oder Bandagen.

Typische Erkrankungen im Bereich der Füße sind:

  • Knochenbrüche (Frakturen)
  • Sehenüberlastungen (z.B. Achillessehnenschmerzen)
  • Fußdeformitäten, also andauernde und beschwerdeverursachende Abweichungen von einem normalen Fußaufbau (beispielsweise der Plattfuß, der Hohlfuß, Spreizfuß, Senkfuß)
  • Zehendeformitäten (beispielsweise Hammerzehe oder Krallenzehe)
  • Fersensporn
  • Verletzungen am Sprunggelenk welches aufgrund der hohen und vielseitigen Belastungen anfällig ist

Sollten Sie sich in Ihrem alltäglichen Leben durch Beschwerden im Bereich der Füße eingeschränkt fühlen und endlich wieder leichtfüßig durchs Leben gehen wollen oder haben Sie Fragen zu Diagnose- oder Behandlungsmethoden von Erkrankungen im Fußbereich, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne.